Hochbegabung erkennen

Hochbegabung erkennen – Es kann auch ganz anders laufen

Eine Hochbegabung erkennen, ist nicht immer einfach. Im letzten Beitrag habe ich von unserer Tochter berichtet, die immer schon von klein auf dadurch aufgefallen ist, dass sie immer ein bisschen schneller, immer ein bisschen unzufrieden und immer ein bisschen perfektionistisch war. Es kann aber auch ganz anders laufen. Wir haben nämlich noch einen Sohn…

Hochbegabung erkennen – Alles lief ganz normal ab, bis…

Unser Sohn war (und ist natürlich noch) super! Ein entspanntes Baby, das zufrieden vor sich hin blabberberte und einfach jeden Entwicklungsschritt machte, wenn es an der Zeit war. Nicht sonderlich früh, aber auch nicht sonderlich spät, so dass man drauf warten musste, bis er endlich krabbelte, oder lief, oder ein Bild malte usw. Alles lief irgendwie. Wir sahen keine Signale für eine Hochbegabung. Wir waren entspannte Eltern. Es war ja auch schon das zweite Kind. Wenn mich jemand nach ihm fragte, sagte ich immer: Joa, der ist ein fittes Kind und ganz normal. Der wird es mal einfacher haben als seine Schwester. Yess…. Und dann kam der Tag rund um seinen vierten Geburtstag, als die Erzieherin im Kiga alles auf den Kopf stellte. Von da ab achtete ich auch darauf, was mein Sohn eigentlich macht und kann. Und in der Tat, sie hatte recht. Mir fiel dann auf, dass er manches sogar noch viel früher und besser konnte als seine Schwester. Dennoch blieben Auffälligkeiten im Verhalten aus, wie hochbegabte Kinder sie oft zeigen. Mittlerweile ist er 4,5 und fängt an zu lesen, schreibt einfache Wörter und rechnet plus, minus und mal. Wären wir nicht so sensibilisiert beim Thema „Hochbegabung erkennen“ hätten wir die Sache vielleicht ganz spät bemerkt. Vielleicht zu spät. Man weiß es nicht. Jedenfalls ist damit sicher, dass man nicht nur auf die „gängigen“ Merkmale achten darf, wenn es darum geht, eine Hochbegabung zu erkennen. Der Test ergab, ein noch höheres Ergebnis als bei unsere Tochter.

Hochbegabung erkennen – Der Nutzen

Jetzt werden viele fragen, was uns der IQ-Test nun gebracht hat. Unser Sohn war nie auffällig und ist zufrieden. Wir werden ihn nicht früher einschulen und erst mal gar nichts machen. Für uns persönlich bedeutet das Ergebnis einfach nur: Wissen. Jetzt wissen wir, warum er sich so sehr und viel zu früh für Lesen und Rechnen interessiert. Wir können darauf eingehen, ihm andere Angebote machen und sind bereit, falls es nicht mehr gut laufen sollte. Kurz: Wir haben einfach das Gefühl, optimal auf alles vorbereitet zu sein. Und das gibt uns Sicherheit.

vor 2 Jahren